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Unternehmen

Neues und Neuzugänge im Museum-NT

 
2012, Januar
* Ein Neuzugang stammt aus England: Ein sehr interessantes Oszilloskop-System, gefertigt von der Firma SOALRTON, etwa 1967. Zu sehen gibt es den Briten hier.

* Ein freundlicher Herr vermacht dem Museum einen Posten an Dokumentationen von Kommunikationsgeräten der Firma COLLINS von Beginn der 1980er Jahre.
Sehr studierenswerte Originale mit aufwändig gefalteten Konstruktionsplänen.
 
* Angekauft habe ich eine Reihe Original-Handbücher von NEMS-CLARKE Empfängern. Das Unternehmen lässt sich unter diesem Namen zwischen 1954 und 1967 ausmachen und fertigte in Silver Spring, Maryland, USA in sehr überschaubaren Stückzahlen sogenannte Special Purpose Receiver, die meist auf Telemetrie-Strecken und im kritischen Umfeld zum Einsatz kamen. Die Geräte sind auf Grund ihrer geringen Stückzahlen unter geübteren Sammlern sehr begehrt; noch rarer sind die "Instuction Books", die den außergewöhnlichen Aufbau und das seinerzeit besonders innovatve Schaltungsdesign dieser Geräte dokumentieren.
Bei Terry O´Laughlin, USA kann man sich einige wenige dieser Geräte online anschauen:
http://watkins-johnson.terryo.org/History/Nems-Clarke.htm [externer Link]
  2011, Juni
Wer schon immer mal wissen wollte, was seinerzeit die Bundespost unternommen hat, um Nebensprechen zu unterbinden (dass also jemand mit mir spricht mit dem ich gar nicht spreche), der kann sich jetzt eine sehr schöne und seltene Kopplungs-Messbrücke von SIEMENS ansehen.
 
Wen es interessiert was der Anlass einer Reise nach Schleswig-Holstein sein kann, der findet nun ein sehr ambitioniertes Oszilloskop von der Firma Hewlett-Packard
 
Wer sich fragt, warum die Firma MOTOROLA auch heute noch so erfolgreich ist (nämlich weil dort schon seit Jahrzehnten eigene Elektronik entwickelt wird) der findet hier ein sehr bemerkenswertes  Evaluation-Board (natürlich in 8 Bit)
 
Was eine Firma herstellt, dessen Gründer in den 1920er echte Flugzeuge zum selber zusammenbauen preisbot, der kann sich hier ein Oszilloskop von HEATHKIT anschauen.
 
Und wer sich für einen frühen Messrechner von Rohde & Schwarz interessiert, der schaut hier mal nach.
  2011, April
1.) In den vergangenen Wochen lag einige Aufmerksamkeit auf Geräten, die die Firma SIEMENS in den 1950er Jahren entwickelt und gebaut hat. SIEMENS ist der älteste Hersteller nachrichtentechnischer Geräte in Deutschland. Ein neues Ausstellungsstück, untergebracht in einem massiven Holzgehäuse, war bei der Nachrichtenmeisterei Hamm im Einsatz: der selektive Pegelmesser D325a
 
2.) Das Museum-NT ist an der Restauration eines ganz und gar überwältigenden Objekts beteiligt: Den Elektronsichen Analogrechner RA1 gebaut 1954 von TELEFUNKEN, Ulm.
In der neuen Rubrik 'Projekte' gibt es eine Kurzbeschreibung nicht nur dieser Unternehmung:
Die offizielle Projektseite zum RA1 befindet sich hier:
http://www.telefunken-ra1.de/
 
3.) Ein Geschenk des Analogmuseums, Bad Schwalbach ist der Function Generator Type 250. Vielen Dank an Bernd Ulmann!
Gefertigt wurde dieser "Sub-Tongenerator" von dem amerikanischen Hersteller EXACT Electronics, ca. 1964.
2011, Februar
* Der Kurzwellenempfänger E301: ein von SIEMENS ca. 1952 gefertigter Prototyp, den ich hartnäckig einem Nachlassverwalter in Köln-Porz abgschwatzt habe. Das Gerät ist in einem nicht ganz passablen Zustand; den Verlauf der Restauration dokumentiere ich auf der Projekte-Seite.

* Der Ferquenzmeter HP 500A: Ein ganz frühes Messinstrument der Herren Hewlett und Packard, das ab 1943 (naja fast noch in der weltberühmten Garage) in Palo Alto, California gebaut wurde. Der Vorbesitzer hatte den HP 500A - was ein Glück für das Museum -  sehr unprominent bei ebay eingestellt und sich auch noch beim Namen vertippt - so wurde es von Suchmaschinen nicht gefunden; ich stieß durch Zufall drauf und mir gelang ein rascher Handel. Mir sind neben diesem Exemplar sonst nur zwei weitere Stücke in Museen bekannt. Ein echter Schatzfund!
 
* Ein freundlicher Herr hat mir die Dokumentation eines SIEMENS Messsenders von 1936 zukommen lassen. Das etwa DIN-4 große, 30 Seiten umfassende Original-Dokument, sichtlich wurde es ursprünglich mit Schreibmaschine verfasst, ist nicht ein (Offset-)Druck, sondern vermutlich ein Abzug (so wie einst Flugblätter vervielfältigt wurden).
Bemerkenswert sind darin eingeklebte s/w-Fotos von dem Gerät auf Barythpapier, eine Publikationsart wie sie bei technischen Geräten bis Ende der 1950er zu finden ist.
        
  
  
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